Badewanne oder Bergsee?
Am wärmsten ist gerade Wörthersee mit 25,2 Grad, am kältesten Piller See bei St. Ulrich am Pillersee mit 13,4. Kärntens warme Seen, das Salzkammergut, Tiroler Bergseen und der Neusiedler See, alle mit Sichttiefe und Einstufung der Landesämter.
Zwei Welten, 10 Seen
Von der Kärntner Badewanne bis zum Salzkammergut-Bergsee, die bekannten Seen Österreichs heute im Vergleich, gemessen von den Landes-Hydrographien.
Kärnten, Salzkammergut, Pinzgau, Burgenland
9 Länder, ein Maßstab
Die Landesämter beproben ihre Badestellen alle zwei bis vier Wochen, die Hydrographien messen an den großen Seen im Viertelstundentakt. Wir zeigen beides mit Datum.
Hydrographie und Landesämter
Die hydrographischen Dienste von Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg messen an ihren großen Seen rund um die Uhr, im Viertelstundentakt. Die Badegewässer-Beprobung der Länder ergänzt jede Badestelle alle zwei bis vier Wochen um Sichttiefe und Einstufung nach EU-Richtlinie, vom Neusiedler See bis zum Bergsee. BrrChecker zeigt zu jedem Wert das Messdatum.
Ein Bergsee wird nur beprobt, wenn er offiziell Badestelle ist, und nur in der Saison. Viele Seen über 1.000 Metern haben deshalb keinen Messwert, und wir erfinden keinen: Modellwerte zeigen wir hier nicht. Wo nichts steht, wurde nichts gemessen.
273 Badestellen, nach Bundesland
Oberösterreich 53 Badestellen
Kärnten 42 Badestellen
Tirol 41 Badestellen
Steiermark 32 Badestellen
Niederösterreich 28 Badestellen
Salzburg 25 Badestellen
Burgenland 20 Badestellen
Vorarlberg 17 Badestellen
Wien 15 Badestellen
167 Seen mit eigener Seite
Jedes gemessene Gewässer hat eine Seite mit allen Messstellen, Verlauf und Nachbarn. Die 30 mit den meisten Messstellen:
Welcher österreichische See ist am wärmsten?
Traditionell die Kärntner Seen — Wörthersee, Klopeiner See und Faaker See erreichen im Hochsommer 25 Grad und mehr. Gerade führt Wörthersee mit 25,2 °C.
Wie schnell kühlen die Seen im Herbst ab?
Tiefe Seen wie Attersee oder Traunsee speichern die Sommerwärme bis in den September — flache Badeseen verlieren schneller. Der 7-Tage-Trend an jeder Station zeigt es ehrlich.
Woher kommen diese Werte?
Von amtlichen Messstellen und den hydrographischen Diensten der Länder (Tirol, Salzburg, Oberösterreich u. a.) — mit Messzeit, ohne Schätzung.
Erst schauen, dann springen.
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